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Interview mit der Ernst Fink AG - gelebte Faszination Holz

von Ingrid Stalder Customer SuccessPubliziert am 08.04.2021

Das Traditionsunternehmen wurde 1932 in Biezwil Kanton Solothurn gegründet und seit dem ersten Tag hat sich die Faszination und Begeisterung für den Werkstoff Holz in den Herzen und Köpfen der Gründer und Mitarbeiter\*innen festgesetzt. Diese Begeisterung geht mit jedem Bauwerk an seine Kunden weiter: «Holz weckt Emotionen und wirkt sich auf unser Wohlbefinden aus. Mit Holz zu arbeiten ist pure Freude.» Bruno Fink, Geschäftsführer.

Die Firma Fink Holzbau und Sägerei wurde 1932 von Alfred Fink gegründet. In den 70er Jahren wurde das Unternehmen von den Gebrüdern Ernst und Hans weitergeführt. In den 90er Jahren wurde die Kollektivgesellschaft in die Ernst Fink AG umgewandelt. Seit 2016 leitet der heutige Firmeninhaber Bruno Fink, in 3. Generation erfolgreich das Unternehmen und hat die Sparten «Holzbau und Lohnarbeiten» ausgebaut. Das Unternehmen beschäftigt rund 30 Mitarbeiter*innen.

Aus dem natürlichen, nachwachsenden Rohstoff Holz erstellt die Ernst Fink AG individuelle und massgeschneiderte Lösungen für Privatpersonen, die Landwirtschaft, das Gewerbe und die öffentliche Hand.

Die Stärke der Firma Ernst Fink AG basiert auf zwei Standbeinen:
Dem Fink Holzbau, das Hauptgeschäft, für die Erstellung von Dachstühlen, Holzfassaden, Umbau, Innenausbau und dem Fink Services, als Nebengeschäft, mit zwei Abbundmaschinen für die Holzbearbeitung vom Stab bis zur Platte.

Der erfolgreiche Holzbau beruht auf mehreren Eigenschaften. Die engagierten Mitarbeiter*innen beraten Ihre Kundschaft kompetent, so dass aus individuellen Ideen einzigartig konstruierte und sorgfältig gebaute wunderschöne Dachstühle für Neu- und Umbauten aus einheimischem Holz entstehen.

Kunden von der Ernst Fink AG schätzen, dass einerseits von der ersten Skizze bis zum fertigen Bauwerk alles aus einer Hand kommt und andererseits profitieren sie von einer langjährigen Erfahrung in Kombination mit einem hohen Innovationsgeist für den Bereich von anspruchsvollen Spezialausführungen.

Jakob Strähl hat seine Faszination für den Rohstoff Holz mit einer Lehre bei der Ernst Fink AG im Jahre 2003 begonnen. Er hat sich zum Holzbaupolier weitergebildet und leitet bis heute erfolgreich den Betrieb.

Herr Strähl: Was war das Highlight für das vergangene Jahr?
Wir haben das Jahr «Corona frei» erlebt und hatten für alle Mitarbeiter*innen genügend Arbeit gehabt.

Wo haben Sie die Ressourcenplanung gelernt?
Die Ressourcenplanung habe ich im Betrieb gelernt. Ein wenig im Militär und Theorie in der Ausbildung zum Holzbaupolier.

Wie haben Sie die Einsatz- und Kapazitätsplanung gelernt?
Die Einsatz- und Kapazitätsplanung muss man im Gefühl haben und alle Arbeiten und Abläufe kennen, so dass man weiss, wie man sie aufeinander abstimmen und optimieren kann. Je mehr wissen man hat, desto besser kann alles aufeinander getaktet werden.

Gibt es auch Weiterbildungen in diesem Gebiet?
Der Holzbauverband Schweiz bietet solche Angebote an. Da habe ich schon Kurse besucht. In diesen Kursen ist das interessanteste, der Austausch mit anderen Anwendern.

Wie haben Sie von Vanillaplan gehört?
Mir wurde die Software von der az Holz AG empfohlen.

Wie haben Sie vor Vanillaplan die Ressourcenplanung erstellt?
Wir hatten eine Excel Tabelle für die Einsatzplanung und vieles war einfach nur im Kopf. Die Kapazitätsplanung haben wir aus der Erfahrung gemacht.
Früher haben wir einen Auftrag angenommen und hatten drei Monate Zeit bis zur Umsetzung. Heute ist es schnelllebiger. Wir nehmen einen Auftrag an und er sollte bereits gestern fertig erstellt sein. Dafür müssen wir flexibler werden.

Wie gelang der Einstieg in Vanillaplan?
Der Einstieg ist gut gelaufen. Ich sage: Man hat nie ausgelernt. Die Software ist einfach aufgebaut und man lernt in der Anwendung immer wieder dazu.

Was waren die Herausforderungen?
Es war schön etwas Neues zu lernen. Es war für uns ein Hilfsmittel, das Sinn macht. Der Rest war Fleissarbeit.

Wer ist für die Ressourcenplanung zuständig?
Mit der Software arbeite nur ich und mein Stellvertreter, wenn ich mal weg bin. Die Projektleiter sehen nur ein.
Der Grund ist, weil ich am meisten Erfahrung habe und ich alles ganz genau aufeinander getaktet habe. Je sauberer Vanillaplan geführt wird, desto einfacher wird es. Ich erfasse alle Bewegungen darin ab. Fleiss gehört dazu.

Wie wird die Kapazitäts- und Einsatzplanung bei Ihnen im Betrieb organisiert?
Immer am Donnerstag besprechen wir die Wochenplanung mit allen Projektleitern. Vor Corona sind wir alle vorher gemeinsam Mittagessen gegangen und die Informationen im Gespräch sind dann in die Planung miteingeflossen. Damals haben wir die Wochenplanung auf Papier ausgedruckt und besprochen.
Seit Corona präsentiere ich die Wochenplanung direkt am Bildschirm. Alle sehen, was ich geplant habe. Das ist ein Vorteil. Es ist auch effizienter geworden direkt am Bildschirm.
Frühmorgens erfasse ich krank gemeldete Mitarbeiter oder wenn jemand in Quarantäne muss, die Feinanpassung.
Seit Corona haben wir weniger Wechsel und Verschiebungen in den Teams. Dadurch wird es einfacher und effizienter zu planen. Die Akzeptanz dafür ist bei den Kunden auch höher geworden.

Was gefällt Ihnen an Vanillaplan?
Der Kapazitätsplan, die Wochenplanung und der Langzeitplan sind das Beste.

Was ist Ihr Nutzen?
Wir sind viel agiler geworden und haben eine viel bessere Übersicht erhalten als vorher. Wir haben in Vanillaplan investiert, damit wir Sicherheit erhalten.

Besten Dank für das Interview Herr Strähl.

https://www.fink-holzbau.ch/