Vorausschauende Kapazitätsplanung – vor allem in Krisenzeiten

Elena Höppner
von Elena Höppner Content MarketingPubliziert am 27.04.2023

«Wie sich die Krise in der Baubranche plötzlich verschärft», «Baubranche – droht die ganz große Krise?», «Bauwirtschaft warnt vor Kipppunkt», – die Krise in der Bauwirtschaft ist im Moment in aller Munde. Der dramatische Rückgang der Auftragseingänge und die damit verbundenen Umsatzeinbrüche belasten die Branche zusätzlich zu Zins-, Material- und Energiepreissteigerungen derzeit enorm. Gerade in diesen Zeiten ist eine vorausschauende Planung der Betriebsauslastung elementar, um mit den gegebenen Ressourcen maximal effizient zu wirtschaften.

Die Zahlen geben die besorgniserregenden Umstände in der Baubranche unverblümt wieder: Gemäss dem statistischen Bundesamt ist der Auftragseingang im Bauhauptgewerbe in Deutschland von 2022 zu 2023 um ganze 9,6 Prozent gesunken. Allein im Januar dieses Jahres sind Aufträge im Vergleich zum Vormonat um 5,8 Prozent gefallen. Die neusten Zahlen des Hauptverbandes der deutschen Bauindustrie machen keineswegs grössere Hoffnung: So ist der Auftragseingang bei Betrieben mit mehr als 20 Mitarbeitenden im Februar dieses Jahres im Vergleich zum Februar des Vorjahres um drastische 15,4 Prozent gesunken. Nicht lange auf sich warten lassen dementsprechend die Umsatzeinbussen – mit 6,8 Prozent im Vergleich von Februar diesen und letzten Jahres vermutlich erst der Anfang.

Eine geradezu bizarre Situation – ist doch der Bedarf an Wohn-, Energie- und Verkehrsinfrastrukturen so hoch wie selten zuvor. Wohnraum, vor allem in Städten, ist schon jetzt Mangelware und die hohe Nachfrage steht einem bei weitem nicht gedeckten Angebot gegenüber. Man geht davon aus, dass der im letzten Jahr auf einem Rekordwert liegende Auftragsbestand noch einen Puffer für das erste Halbjahr 2023 bildet – lange werden die Auftragsbestände jedoch nicht mehr ausreichen, um Bauunternehmen auszulasten. Dabei sind kleine und mittelständische Betriebe besonders stark betroffen. Durch Verschieben von Bauprojekten und dem Rückgang der Investitionen werden Termin- und Preiszusagen für Unternehmen zusehends schwieriger, die Auslastung ungewisser, die Unsicherheit höher.

Natürlich können wir weder Materialkosten senken noch mehr Bauaufträge herbeizaubern – aber wir sorgen mit Vanillaplan dafür, dass ihr mit euren Ressourcen gerade in Zeiten schwankender Auftragslage maximal effizient wirtschaften könnt. Mit unserer Kapazitätsplanung habt ihr eure Personalauslastung auf einen Blick bis zu 60 Wochen im Voraus vor euch und habt so bei Projektverschiebungen jederzeit die Auswirkungen auf die wöchentliche Betriebsauslastung im Überblick. Dabei könnt ihr einzelne Abteilungen filtern, sodass Auslastungsveränderungen bei Projektverschiebung für jede Abteilung ersichtlich sind. Durch die zuverlässige Übersicht über Zeitbedarf und Ressourcenverbrauch in jedem einzelnen Projekt wisst ihr jederzeit, wo ihr steht, und könnt notwendige Anpassungen rechtzeitig vornehmen. So habt ihr auch in unbeständigen Phasen eure Betriebsauslastung zuverlässig unter Kontrolle.

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